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TreePad - Entwicklung eines universellen Pflanzsystems zur Sicherung von Jungbäumen und Verbesserung ihrer Wasser- und Nährstoffversorgung in der Anwuchs- und Etablierungsphase

Im August 2017 startet das Projekt TreePad (Förderkennzeichen 16KN055030-33), das mit den BioRaf-Netzwerk-Partnern H. Lorberg Baumschulerzeugnisse GmbH & Co. KG und ttz Bremerhaven realisiert wird. Zudem wirken das jochen brehm Sachverständigenbüro für Garten und Landschaft sowie das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) im Projekt mit.

Als Hauptprobleme bei der Pflanzung von Jungbäumen treten Windwurf sowie Wasser- oder Nährstoffmangel auf, sodass bis zu 35 % aller Neupflanzungen absterben. Folgewirkungen des Klimawandels wie bspw. Trockenperioden, Starkregen- und Starkwindereignisse verstärken diesen Effekt zukünftig, sofern keine Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Im Projekt TreePad soll ein zur Vermeidung von Rückständen im Boden biologisch abbaubares Plattensystem entwickelt werden, das bei der Pflanzung am Boden des Pflanzlochs installiert wird. Durch ein Klettsystem erfolgt die Verbindung mit der Unterseite des Wurzelballens. In die Platte integriertes Hydrogel sorgt in den kritischen ersten Wochen nach der Pflanzung für die Sicherstellung der Wasserversorgung. Zur ausreichenden Nährstoffversorgung sollen der Polymerstruktur verschiedene Baumnährstoffe beigemischt werden, sodass während des biologischen Abbaus eine konstante und langfristige Freisetzung erreicht wird. Eine vereinfachte Darstellung des TreePad-Systems, das entwickelt werden soll, zeigt die nachstehende Abbildung.

Förderprogramm:       Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM
Förderkennzeichen:   16KN055030-33
Fördermittelgeber:     Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektträger:              VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektlaufzeit:            24 Monate

 

BaumsicherungTreePad

Im Rahmen der Green Awards Preisverleihung am 30. Mai in Brüssel wurde während der „EU Green Week“ das Projekt BREAD4PLA unseres Netzwerkpartners ATB Potsdam als eines der herausragendsten LIFE-Projekte in der 25-jährigen Geschichte des Förderprogramms ausgezeichnet.

Ziel von BREAD4PLA war die Demonstration der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit der Herstellung einer 100% biologisch abbaubaren Kunststofffolie unter Verwendung von Abfallprodukten aus der Backwarenindustrie. Im Rahmen des Projekts wurde eine Pilotanlage im vorindustriellen Maßstab für die Synthese von Poly-Milchsäure (PLA) aus Backwarenabfällen etabliert. Es gelang zudem, für diese PLA eine Anwendung als als thermoplastische Verpackungsfolie zu entwickeln, die den aktuellen Anforderungen und Standards entspricht. BREAD4PLA vereinte die Expertise von vier Partnern entlang der Prozesskette – von der Aufbereitung der Reststoffe über die biotechnologische Herstellung von Milchsäure bis zur Produktion von biobasierte Folienverpackungen.

Das ATB verfügt über langjährige Expertise in der Nutzung verschiedener Roh- und Reststoffe und Bakterienstämme für die biotechnologische Konversion zu hochwertiger Milchsäure. Im Projekt hat das ATB Arbeiten zur Substrataufbereitung und der mikrobiellen Stoffwandlung durchgeführt. In der ATB-Pilotanlage wurden zudem physikalisch-chemische Untersuchungen zur Stofftrennung sowie die technologische Optimierung von Fermentations- und Downstream-Verarbeitungsschritten durchgeführt. Der ATB-Wissenschaftler Dr. Joachim Venus forscht seit mehr als zehn Jahren auf dem Gebiet biotechnologischer Umwandlungsprozesse - und er ist immer noch begeistert von seiner Arbeit. "Ich freue mich sehr darüber, dass BREAD4PLA diese Anerkennung erfahren hat. Das zeigt, dass die Notwendigkeit, klimafreundliche biobasierte Chemikalien zu produzieren und so fossile Materialien zu ersetzen, verstanden wurde. Langfristig wird diese Technologie es uns ermöglichen, eine Nullabfallpolitik zu verwirklichen und neue Einkommensquellen zu schaffen. "

Insgesamt wurden von einer Fachjury 15 Projekte für die Finalrunde ausgewählt. Kriterien waren u. a. Innovation, Nachhaltigkeit und das Vermittlungs- und Umsetzungspotenzial der Projekte auf nationaler, europäischer oder globaler Ebene. Die Gewinner wurden letztendlich durch öffentliche Abstimmung via Facebook ermittelt. Im Förderprogramm LIFE wurden in den vergangenen 25 Jahren etwa 4.000 Projekte (3 Mrd. € Fördermittel) realisiert.

Informationen zum Projekt finden Sie hier

Informationen zur Pilotanlage finden Sie hier

Informationen zum Förderprogramm LIFE finden Sie hier

Partner des Projektes waren:

ATB Potsdam

CETECE

FCVRE

BioComposites Center-Bangor University

AIMPLAS

NatureFoam - Entwicklung eines Verfahrens zur Produktion von Wärmedämmplatten aus mit Pilzmyzel verbundenen biogenen Reststoffen

Als weiteres Projekt startete mit den Förderkennzeichen 16KN055026-29 gegen Ende 2016 das Projekt NatureFoam. Dieses entwickelte sich aus der Zusammenarbeit der Netzwerkpartner Renergie Systeme GmbH & Co. KG, ttz Bremerhaven und WESTRA Straßen- und Tiefbau GmbH sowie der Georg-August-Universität Göttingen. Die Entwicklung von neuartigen Dämmstoffen, die neben positiven Dämmeigenschaften auch eine sehr gute Feuchtigkeits- und Brandresistenz, Formstabilität und Schallmindernde Eigenschaften mit sich bringen, soll hierbei realisiert werden. Als Basis der Dämmstoffe sollen biogene Reststoffe dienen, die mit Hilfe von Pilzen zu Platten und anderen Formen "wachsen". Ein neuartiges Produktionsverfahren und geeignete formgebende Elemente sollen zusammen mit Pilzen, die in der Lage sind, organische Stoffe durch Abgabe von Enzymen um- bzw. abzubauen und gleichzeitig durch die Bildung kilometerlanger Myzele das Dämmmaterial bilden, für die kontrollierte Produktion eines geeigneten Biopolymers sorgen. Ein Zusatz synthetischer Klebstoffe o.ä. ist nicht vorgesehen, sodass ein zu 100 % aus Biomasse bestehendes Produkt entsteht, das biologisch abbaubar ist. Dem Pilz wird nach dem Erreichen der gewünschten Form die Feuchtigkeit entzogen, sodass ein Chitin-haltiges Biopolymer mit den erforderlichen Eigenschaften entsteht. Durch die Verwendung nicht sporenbildender Pilze ist eine Fortsetzung des Wachstumsprozesses ausgeschlossen.

Förderprogramm:         Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM
Förderkennzeichen:     16KN055026-29
Fördermittelgeber:       Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektträger:                VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektlaufzeit:              24 Monate

Unter dem Förderkennzeichen 16KN055021-23 startete im 3. Quartal 2016 das Projekt BOBGas (innovative Biogaserzeugung aus Organisch Belasteten Wässern), das ein Kooperationsprojekt zwischen den Netzwerkpartner der HAWK NEUTec, der Werner GmbH & Co. Straßenreinigung KG sowie dem ttz Bremerhaven ist. Thematisch liegt der Fokus auf der Nutzung von organisch belasteten Betriebswässern aus der Biomasseaufbereitung (feuchte Biomasse wie Laub, Gras etc.) zum Zweck der Biogaserzeugung. Im Rahmen des Projektes wird eine innovative, kompakte und mobile Technik entwickelt, die aus gering belasteten Betriebswässern mit CSB-Kennwerten in einer Größenordnung von etwa 10.000 mg/l Biogas erzeugt. Die generierbare potenzielle Strom- oder Wärmeenergie, die mit Hilfe des zweistufigen BOBGas-Moduls (Aerob- und Anaerobstufe) bereitgestellt werden soll, verbessert somit die Energiebilanz des angeschlossenen Prozesses. Der Abbau von gelösten und ungelösten Organikanteilen (bis zu 95 % Abbau) trägt zudem zur Aufreinigung der Betriebswässer bei, die eine Rückführung in den internen oder externen Wasserkreislauf erlaubt. Die in Containerform zu entwickelnde Einheit soll dabei in den Prozess einer Biomasseaufbereitung (florafuel-Verfahren) integriert werden, aber auch weiteren Anschlusstechnologien zugänglich sein. Eine Darstellung der grundsätzlichen Zusammenhänge zeigt die nachfolgende Abbildung.

 

bbg02             Logo BOBGas

Abbildung: Darstellung der grundsätzliche Aufbereitungs-Struktur im Anschluss an das florafuel-Verfahren und Rückführungs- und Nutzungsoptionen für Betriebswässer und Biogas [Quelle: ttz Bremerhaven]

Förderprogramm:       Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM
Förderkennzeichen:   16KN055021-23
Fördermittelgeber:      Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektträger:             VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektlaufzeit:           21 Monate

Inzwischen ist das BioRaf-Netzwerk in die Phase II gestartet, in der es verstärkt um die technische Umsetzung der in Phase I erarbeiteten Projektideen geht. Einige Projekte, rund um das Thema Bioraffinerien und deren vor- wie nachgelagerter Wertschöpfungskette, konnten erfolgreich beantragt werden und sind bereits gestartet. Weitere Projekte befinden sich in der Vorbereitung und Antragstellung. Änderungen in der Netzwerkzusammensetzung und eine Erläuterung zu den neu gewonnenen Netzwerkpartnern können Sie im Abschnitt "Partner" dieser Website finden. Unter dem Förderkennzeichen 16 KN055002 unterstützen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Projektträger VDI | VDE | IT ab Dezember 2016 weiterhin unsere Arbeit. Wir freuen uns auf weitere spannende Projekte und freuen uns auch weiterhin, neue Partner im Netzwerk willkommen zu heißen.

Innovationstag Mittelstand
Innovationstag Mittelstand
Am 2. Juni 2016 findet in Berlin auf dem Freigelände der AiF Projekt GmbH der 23. Innovationstag Mittelstand des BMWi statt. Das BioRaf-Netzwerk wird als Aussteller mit vertreten sein und kann unter der Standnummer C14a aufgefunden werden. Wir freuen uns Sie auf dem Innovationstag begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

Vom 19.-20. Mai 2016 findet auf der Messe Chemnitz das 1. Innovationsforum Landwirtschaft statt. Ziel der neuen Veranstaltung ist es, dass Potential der Branche deutlicher darzustellen, die Akteure noch besser zu vernetzen und die Zusammenarbeit zwischen Anwendern, Entwicklern sowie Herstellern innovativer Produkte und Verfahren zu intensivieren. Das BioRaf-Netzwerk wird auf dem Innovationsforum Landwirtschaft als Aussteller mit vor Ort sein und freut sich auf Ihren Besuch. Weiterführende Informationen entnehmen Sie folgendem Link.

Das BioRaf-Netzwerk präsentiert sich auf der Hannover Messe vom 25.-29. April 2016 in der Halle 27, Stand H28: Dezentrale Energieversorgung. Eine ideale Gelegenheit sich vor Ort ein Bild über die Leistungen und Partner des BioRaf-Netzwerkes zu machen und sich auszutauschenWir freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Informationen zur Hannover Messe 2016 finden Sie unter folgendem Link.

BioRaf in Halle 27, Stand H28

NEWAPP Project

Sehr geehrte Damen und Herren,

das ttz Bremerhaven möchte Sie hiermit herzlich zur Abschlusskonferenz des NEWAPP Projektes am 12. April 2016 in Brüssel einladen. NEWAPP ist ein Forschungsprojekt, das durch die EU im Rahmen des FP7 gefördert wird. Es hat sich die Entwicklung von neuen Nutzungsmöglichkeiten für Biomasseabfallströme durch die hydrothermale Carbonisierung zum Ziel gesetzt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen Interessenten offen. (weiterführende Links: Programm, Registrierung)

BioRaf-Netzwerkbroschüre

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die BioRaf-Netzwerkbroschüre fertiggestellt und unter folgendem Link aufgerufen werden kann. Neben der Motivation und den Entwicklungsansätzen des Netzwerkes finden Sie die Ziele und Leistungen sowie die Gründungsmitglieder in der neuen Broschüre. Die Netzwerkbroschüre konnte bereits auf dem Fraunhofer-Stand auf der nature.tec 2016 in Berlin (Grüne Woche) sowie auf dem Innovationsforum SpreuStroh der Öffentlichkeit präsentiert und Interessenten mitgereicht werden.

2.Netzwerktreffen am Fraunhofer CBP
2. Netzwerktreffen am Fraunhofer CBP

Das 2. BioRaf-Netzwerktreffen fand am 3. Dezember 2015 am Fraunhofer CBP in Leuna statt. Neben dem aktuellen Stand wurden mögliche Projektideen sowie der Übergang in die Förderphase 2 besprochen. Anschließend wurde gemeinsam das Technikum mit der Lignocellulose-Bioraffinerie am Standort besichtigt. Weitere Informationen zum Projekt Lignocellulose-Bioraffinerie finden Sie hier.

 

Partner des Bioraffinerien-Netzwerkes
Partner des Bioraffinerie-Netzwerks

Bundesweites Kooperationsprojekt unter der Leitung des ttz Bremerhaven gestartet. Das neue ZIM-Kooperationsnetzwerk Bioraffinerie, kurz BioRaf, vereint Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Verbände auf dem Weg zur vollständigen Verwertung aller Rohstoffkomponenten aus Biomasse für neue Produkte. Die vollständige Pressemitteilung zum neuen BioRaf-Netzwerk finden Sie hier.

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